Nur äußerlich solider Bau

Metzelthiner sorgen sich um ihre Kirche / Basar am Sonntag

WOLFGANG HÖRMANN

METZELTHIN Wer von Kyritz aus unterwegs in die Kreisstadt ist, kommt in Metzelthin unweigerlich an der Kirche vorbei. Das Gotteshaus aus Feldsteinen ist älter als die erste schriftliche Erwähnung des Ortes aus dem Jahre 1293. Mit der neuen Mauer aus Klinkersteinen - lange Zeit war die Umrandung brüchig und damit ein Ärgernis - macht der Bau jetzt einen soliden Eindruck.

Aber eben nur nach außen. Der Schein trügt. Unsichtbar droht der Verfall der Kirche. Echter Hausschwamm und Nassfäuleerreger haben sich in den Deckenbalken eingenistet. Auch die Aufleger der Sparren sind betroffen. Um auch den kommenden Generationen dieses kulturelle Erbe des Ortes zu erhalten, ist eine Sanierung dringend erforderlich. Laut Gutachten werden dafür etwa 85 000 Euro benötigt. In einem Faltblatt ist abgedruckt, wie Hilfe möglich wäre und was auch Pfarrer Alexander Bothe aus Wusterhausen nochmals unterstreicht: "Wir hoffen auf öffentliche Förderung des Sanierungsvorhabens. Je mehr allgemeines Interesse am Erhalt der Metzelthiner Kirche gezeigt wird, desto größer sind die Aussichten, Fördermittel zu erhalten. Wenn Mittel benötigt werden, brauchen wir die nötigen Eigenanteile, um tatsächlich handeln zu können."

Dieses Geld zusammenzubekommen, darum soll es mit vielfältigen Aktivitäten gehen. Dazu gehört als Nächstes ein Adventsbasar mit Kaffee und Kuchen für den Pfarrsprengel Wusterhausen am 3. Advent um 15 Uhr in der Kirche Metzelthin. Um 17 Uhr wird das Krippenspiel aufgeführt, das Heiligabend in Wusterhausen zu erleben sein wird.

   Zur Artikelübersicht