LÖWENBERGER LAND REICHT FÖRDERMITTEL ZUR KIRCHENSANIERUNG WEITER

Gott sei Dank ist Hilfe in Sicht

BERT WITTKE

Kirche von Glambeck

GLAMBECK Wer meint, in Glambeck sei die Zeit stehen geblieben, hat nicht ganz unrecht. Die Kirchenuhr ist schon lange defekt, an der Südseite fehlt das Ziffernblatt gleich ganz. Doch das sind nicht die einzigen und beileibe auch nicht die wichtigsten Schäden am Gotteshaus. Einen besonders sanierungsbedürftigen Eindruck macht vor allem der Turm der aus dem Jahre 1900 stammenden neugotischen Saalkirche. Braun- und Moderfäule sowie Insektenbefall haben der hölzernen Dachkonstruktion mächtig zugesetzt. An mehreren Stellen ist zudem die Schiefereindeckung zerstört bzw. marode.

Gott sei Dank ist Hilfe in Sicht. Im Frühjahr soll mit Reparaturarbeiten begonnen werden. Möglich wird dies, weil die Gemeinde Löwenberger Land beantragte Fördermittel aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz an die Kirchengemeinde weiterreichen wird. Die zuwendungsfähige Gesamtausgabe beläuft sich auf rund 59 000 Euro, 40 Prozent (rund 24 000 Euro) werden gefördert. Die übrigen 35 000 Euro steuert die Kirche als Eigenmittelanteil bei. Der Bewilligungsbescheid für die Förderung steht allerdings noch aus. Geplant ist, die Dachkehlen auszubessern und das Turmdach neu einzuschiefern. Darüber hinaus sollen alle Türen erneuert und die Bleiglasfenster aufgearbeitet werden. Einer Ausbesserung werden die Treppenstufen zur Empore unterzogen. Die Außenarbeiten sollen möglichst beendet sein, bevor die Bewohner des Storchennestes auf dem Kirchendach einfliegen.Im Gange sind vom Denkmalschutz finanzierte Arbeiten in der Altarnische und im Kirchenschiff. Hier wird die originale Bemalung wieder hergestellt.

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