Neue Wege zu den offenen Kirchen

 Broschüren "Offene Kirchen"

Eberswalde (MOZ) Seit vielen Jahren bieten Gotteshäuser unter dem feststehenden Begriff "Offene Kirchen" Besuchern feststehende Öffnungszeiten an. Kirchen sind Sehenswürdigkeiten, oftmals Denkmale und in vielen Orten architektonischer und kulturgeschichtlicher Höhepunkt. Das ist in der Barnimer Heide genauso wie an der polnischen Ostseeküste bei Kolberg oder im Umland des schwedischen Ortes Trelleborg. Für alle drei Gebiete gibt es neuerdings eine Tourenkarte für Radfahrer, die sie entlang der Offenen Kirchen führt und mit Informationen über die Bauwerke, ihre Geschichte, Ausstattung und Besonderheiten versorgt. Beispielhaft sollen die drei Broschüren zeigen, wie bestehende Anziehungspunkte wie die Kirchen für neue touristische Angebote genutzt werden können. Die Europäische Union hat die Herstellung der Karten samt Übersetzungen mit insgesamt 15 000 Euro gefördert. Herausgeber ist die Regionale Planungsstelle Uckermark-Barnim, deren Mitarbeiter Andreas Fennert maßgeblicher Initiator und Macher des Projektes ist.

Die drei Broschüren sind in einer Auflage von je 2800 Exemplaren erschienen und beinhalten jeweils eine Radwanderkarte aus dem Gebiet, kurze Vorstellungen der offenen Kirchen und deren Öffnungszeiten. "Die Aktion Offene Kirchen gibt es schon eine Weile und deren Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg gibt auch eine Zeitschrift heraus. Davon inspiriert wollten wir eine Karte herausgeben, die Besuchern in den jeweiligen Regionen eine zusätzliche Anregung bietet. Ob Touristen dann nur eine offene Kirche in ihr Besuchsprogramm integrieren oder mit dem Rad eine ganze Rundreise unternehmen, steht ihnen frei", so Andreas Fennert zur Vorstellung der Tourentipps.

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