FÖRDERKREIS IN DIEDERSDORF FEIERT IN DIESEM JAHR ZEHNJÄHRIGES JUBILÄUM

Dorfkirche als Stätte der Begegnung

SUSANNE WÖLFLE-FISCHER

Die Dorfkirche von Diedersdorf  

DIEDERSDORF Am Freitag wird das letzte von fünf historischen Grabkreuzen auf dem Kirchhof in Diedersdorf aufgestellt. Für den Erhalt der Tatzenkreuze des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hat sich der Förderkreis Dorfkirche Diedersdorf eingesetzt.

Die Aufnahme des Kirchengebäudes nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in die Kreisdenkmalliste geht ebenfalls auf das Engagement des Vereins zurück. "Ich freue mich, dass die Dorfkirche nicht nur als Baudenkmal erhalten, sondern auch zum Gottesdienst und als Traukirche genutzt wird", freute sich Vereinsvorsitzender Willi Krüger auf der jüngsten Mitgliederversammlung über das Ergebnis der langjährigen Bemühungen. Fast 20 Paare haben hier im vergangenen Jahr den Bund fürs Leben geschlossen und 15 neue Anmeldungen liegen bereits vor, bestätigte Pfarrer Gunther Semptner.

Der Verein sieht weiterhin sein vorrangiges Ziel darin zum Erhalt der Kirche "als Stätte der Begegnung" beizutragen.

Der Kirchenöffnungsdienst wird an Feiertagen, in den Sommermonaten an Wochenenden und bei weiteren Gelegenheiten das Gotteshaus für Besucher geöffnet halten. Auf Anfrage werden Kirchenführungen mit historischen Erläuterungen angeboten.

Anlässlich des zehnjährigen Vereinsjubiläums im Oktober möchten sich die 31 Mitglieder dann einmal mit der eigenen Geschichte beschäftigen.

Eine Schautafel im Informationsraum der Kirche soll die Arbeit der vergangenen Jahre vor Augen führen. Zudem wird darüber nachgedacht, durch eine Festschrift Stationen des Vereinslebens ausführlicher festzuhalten. Die Wahl des neuen Vereinsvorstandes, ebenfalls Programmpunkt der Mitgliederversammlung, wurde mangels Bewerber auf eine Sondersitzung Anfang Juni verschoben. Die Vorstandsmitglieder Christine Blankenburg, Petra Tietz und Hans Kliem stellten sich erneut als Kandidaten zur Verfügung. Ihren Rücktritt aus Altersgründen erklärten der Vorsitzende Willi Krüger und Beisitzerin Ingrid Lüdecke.

Auch Schatzmeisterin Cornelia Pieper wird dem Gremium künftig nicht mehr angehören. Das Amt der Kassenprüfer wird weiterhin von Ruth Schröder und Edeltraut Fritzsche ausgeübt.


 
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