GELDSAMMLUNG FÜR DIE KIRCHE IN LINDOW BEGINNT

Förderkreis gegründet

LINDOW Die Dorfkirche in Lindow (Gemeinde Niedergörsdorf) ist ein Bauwerk aus dem frühen 15. Jahrhundert. Die letzten Reparatur- und Erhaltungsmaßnahmen wurden in bescheidenem Umfang im Jahre 1989 durchgeführt. Die altersbedingten Verfallserscheinungen haben seitdem ein Ausmaß angenommen, dass sich ein dringender Sanierungsbedarf ergibt.

Seit 1996 laufen in Form von bautechnischen Bestandsaufnahmen, Kalkulationen, Finanzierungsplanungen und Förderanträgen eine Reihe von Aktivitäten zur Aufnahme der Sanierungsarbeiten.

Anlässlich einer Einwohnerversammlung in Lindow wurde von Pfarrer Eckhard Korthus und einem Vertreter des Gemeindekirchenrates die aktuelle Situation dargestellt. Die Dorfkirche befindet sich derzeit auf Platz zwei der Prioritätenliste des Staatskirchenvertrages für den Kirchenkreis Niederer Fläming. Damit wird die Verfügbarkeit eines Baukostenbeitrages des Landes Brandenburg in Höhe von etwa 100 000 Euro sehr wahrscheinlich. Unter der Voraussetzung, dass dieser Beitrag verfügbar wird, können weitere 94 000 Euro von Landeskirche, Kirchenkreis und Kirchengemeinde bereitgestellt werden. Damit würde nach der vorliegenden Planung noch eine Finanzierungslücke von rund 6000 Euro bestehen.

Auf der Einwohnerversammlung wurde daraufhin mehrheitlich vereinbart, diese äußerst günstige Ausgangssituation zu nutzen und einen Förderkreis zur Erhaltung der Dorfkirche zu bilden. Der jetzt gegründete Förderkreis macht es sich zur Aufgabe, für die Bereitstellung der noch fehlenden Mittel zu werben. Der Kreis steht allen offen, insbesondere angesprochen sind natürlich die Bürger von Lindow und Malterhausen, denen die Kirche als Gotteshaus ein religiöser Mittelpunkt ist.

Als Initiatoren und Ansprechpartner treten auf: Werner Müller, Lindow, Dieter Thomalla, Malterhausen, Horst Noack, Lindow, Jens Günther, Lindow und Wolfgang Loof, ebenfalls Lindow. In den nächsten Tagen und Wochen werden alle Bürger angesprochen, sich in Zeichnungslisten einzutragen, um damit ihre Unterstützung zu dokumentieren. MAZ

   Zur Artikelübersicht