Spenden von Rheinhessischem Verein an uckermärkische Gotteshäuser

Prof. Goebel und Bürgermeister Rengert bessern Konto für St. Marien auf

Boitzenburg (ch). Für einen Anstieg des Spendenkontos vom Fördervereins St. Marien auf dem Berge zu Boitzenburg hat der sechstägige Aufenthalt von 24 Mitgliedern der Wuppertaler Ortsgruppe des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz gesorgt: Zwei Benefizveranstaltungen (Boitzenburgs Ehrenbürger Prof. Klaus Goebel las aus "Drei Stunden hinter Berlin" und Bürgermeister Bernhardt Rengert berichtete über die ehemalige Wisentzucht in Boitzenburg), eine Scheckübergabe und eine abschließende Spende erbrachten zusammen über 660 Euro.

Auch der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg kann sich dieser Tage über 335 Euro Spende freuen. Geschäftsführer Bernd Janowski hatte mit den Exkursionsteilnehmern bei einer Tagesfahrt zehn uckermärkische Kirchen besucht, wobei so mancher Euro in die Spendentöpfe gesteckt wurde. "Der Förderverein in Gollmitz erhielt 151 Euro für den Kauf von zwei weiteren Stühlen", berichtet Prof. Klaus Goebel, "in der Kirche Seehausen haben wir für die Reparatur der Orgel gespendet. Besonders beeindruckt waren wir vom Förderverein Fergitz, der uns freudig mit Kaffee und Kuchen erwartete." Neben der Ausgangskollekte zahlten die Wuppertaler hier weitere 20 Euro auf das Konto ein.

Bei einem Tagesausflug, der im Kloster Chorin begann, in Templin mit einer Stadtführung fortgesetzt wurde und über Annenwalde zum Touristenfloß nach Lychen führte, machte die Gruppe auch am Kirchlein im Grünen in Alt Placht Halt. "Wir erlebten einen engagierten Pfarrer, der uns mit seinen Erinnerungen an die Kirchenrestaurierung einen interessanten und amüsanten Nachmittag bescherte", erinnert sich Prof. Klaus Goebel. - Er war es, der diese bisher einmalige Exkursion des rheinischen Vereins angeregt hatte und mit seiner Frau zusammen begleitete.

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