Sanierung der Dorfkirche in Trebatsch

Von Iris Stoff

Trebatsch 
Freut sich über die Baufortschritte: Pfarrer Kai-Uwe Folgner-Buchheister vor der neugotischen Kirche von Trebatsch. Dach und Kirchenschiff wurden hier in den letzten Monaten bereits erneuert.
Foto: GMD/Karl-Heinz Arendsee

Trebatsch (MOZ) Das Wahrzeichen von Trebatsch, die von 1868 bis 1869 errichtete Kirche - eine Stülerarchitektur im neugotischen Stil - erstrahlt von außen bald wieder im alten Glanz. Im Mai wurde hier mit den Sanierungsarbeiten im Rahmen des zweiten Bauabschnitts begonnen. Dabei sollen Dach und Fassade des Turmes erneuert werden.

"Der erste Bauabschnitt ist so gut wie beendet", sagt Pfarrer Kai-Uwe Folgner-Buchheister. Erneuert wurden dabei das Dach und die Fassade des Kirchenschiffes. Nach dem Sommer des vergangenen Jahres sei hier mit der Sanierung begonnen worden. "Das war auch dringend nötig, denn die kurz nach dem Krieg bei einer Reparaturaufgemauerten alten Dachreiter waren verfroren." Bei den Sanierungsarbeiten sei dann Schwammbefall im Querbalken festgestellt worden, das Holz musste erneuert werden. Dies habe eine Zeitverzögerung gebracht und die mit 200 000 Euro veranschlagte Bausumme um 20 000 Euro erhöht, so Pfarrer Folgner-Buchheister.

Die Finanzierung der Kirchensanierung in Trebatsch erfolgt nach seinen Angaben zur Hälfte vom Land (aus Mitteln des Staatskirchenvertrages), die andere Hälfte der Summe steuern Landeskirche, Kirchenkreis und Kirchengemeinde bei. Mit den Arbeiten beim ersten Bauabschnitt betraut war die Firma Müncheberger aus Müncheberg, die jetzt auch für den zweiten Bauabschnitt der Hauptauftragnehmer ist. Dabei ist nun der imposante Turm der Kirche an der Reihe. Auch hier sollen Fassade und Dach erneuert werden. Das Gerüst, auf dem die Fachleute dabei sicher zu Werke gehen können, wurde von der Beeskower Firma Geyer aufgestellt.

Märkische Oderzeitung vom 04. Juni 2008

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