Beherztes Anpacken vor dem Festgottesdienst in Bronkow

 
Drei Generationen haben sich beim Großreinemachen in und vor der Kirche in Bronkow getroffen. Mit Staubsaugern, Schippen und Harken legten die rund zwei dutzend Helfer den Grundstein für ein einladendes Bild zum Festgottesdienst.
Fotos: Uwe Hegewald/uhd1
 

BRONKOW Am Sonntag, 12. August, beginnt um 14 Uhr ein Festgottesdienst.

Anlass ist der Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Kirche. Beim Großreinemachen haben die Bronkower die Spuren der Bautätigkeiten beseitigt. "Wir haben alle Haushalte um Unterstützung gebeten. Dass so viele Leute gekommen sind und sich Familien eingereiht haben, die nicht in der Kirche sind, freut uns besonders", sagte Kerstin Lehmann. Für den Gemeindekirchenrat sei dies Bestätigung, dass die Kirche als Wahrzeichen wahrgenommen wird.

Die Restaurierungsarbeiten hatten sich kompliziert entwickelt. "Das Holz im Turm war bis zur Hälfte massiv geschädigt, weshalb auch die achteckige Turmhaube abgenommen werden musste. Durch den Mehraufwand benötigen wir mehr Geld als ursprünglich veranschlagt", erklärt Pfarrerin Kathrin Schubert. 216 000 Euro wurden bereitgestellt, wobei die Hälfte des Finanzierungsbedarfs aus dem Staatskirchenvertrag floss. Die zweite Hälfte werde durch Zuwendungen aus den Haushalten der Landeskirche, des Kirchenkreises und der Kirchengemeinde gedeckt. "Wir sind sehr froh über die Restaurierung. Bauleute und Planer waren gewissenhaft und haben solide Arbeit geleistet", würdigt Karin Karras. Als Mitglieder im Gemeindekirchenrat und Nachbarn hatte sie und Ehemann Wilfried das Baugeschehen mit Interesse verfolgt. Sonntag wird gemeinsam mit dem Schulanfangs-Gottesdienst der Sanierungs-Abschluss gefeiert.

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Lausitzer Rundschau vom 07. August 2012

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