Rätsel um Holzbalken wird gelüftet

Kirche in Brück-Rottstock ist fast fertig saniert

BRÜCK - Die Sanierungsarbeiten an der Kirche zu Brück- Rottstock sind auf der Zielgeraden. "Wir haben die begründete Hoffnung, dass wir es bis Weihnachten schaffen", sagt Pfarrer Helmut Kautz. Bis wieder besinnliche Gottesdienste in der Kirche abgehalten werden können, gibt es aber noch die eine oder andere Aufgabe zu erledigen.

Gerade sind Tischler dabei, die Bänke wieder einzubauen. Das alte Podest, auf dem sie bis zum Beginn der Sanierung standen, muss dazu völlig neu gebaut werden. Entsprechend wird im Gotteshaus derzeit "gebohrt, gehämmert und geschraubt was das Zeug hält", so Kautz.

Anschließend müsse noch einmal Restauratorin Jutta Brumme ran. Sie wird den Sitzmöbeln die richtige Farbe verpassen. Alle Beteiligten haben sich jetzt auf die Farbgebung in der neuen alten Kirche geeinigt. Die Empore hat bereits einen entsprechenden Anstrich bekommen. "Wenn auch die restliche Farbe trocken ist, kann der Heilige Abend kommen", sagt der Pfarrer.

Zuvor wird jedoch bereits am zweiten Adventssonntag, am 9. Dezember, das große, gut gehütete Geheimnis gelüftet, wie alt nun wirklich der geborgene Holzbalken ist. Archäologe Arco Dinter wird im Gottesdienst "das sensationelle Ergebnis der wissenschaftlichen Untersuchung vorstellen", so Kautz. Jeder kann zuvor einen Schätzwert beim Pfarramt Brück einreichen. Wer am nächsten dran ist, bekommt ein Teil vom ältesten Stück Brücks. (MAZ)

Märkische Allgemeine vom 22. November 2012

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