Wieder wie neu: Groß Mehßower Kirche nach zwei Jahren saniert

210 000 Euro für Fenster, Türen, Dach und Fassade

GROß MEHßOW Geschafft: Nach zwei Jahren Bauzeit sieht die Kirche in Groß Mehßow wieder wie neu aus. Pfarrerin Kathrin Schubert ist stolz auf diese Leistung.

 
Stolz: Pfarrerin Kathrin Schubert vor einem sanierten Fenster. Foto: jag

"Das war eine ganz schöne Anstrengung, allein schon die Beantragung der Fördermittel hat große Mühe bereitet", sagt die 48-Jährige.

Der Aufwand hat sich gelohnt: 210 000 Euro hatten die beauftragten Firmen für die Sanierung zur Verfügung. In zwei Bauabschnitten wurden seit 2011 Dach, Fenster, Türen und die Fassade des im 17. Jahrhundert errichteten Gotteshauses erneuert. Das Geld reichte am Ende sogar für mehr als geplant: Zwei Fenster und ein Kreuz auf dem Dach konnten zusätzlich saniert werden. Die Kirche ist aber nicht nur schöner geworden. "Sanierung heißt auch, dass es nicht reinregnet", freut sich Schubert. Auch die Fenster des neogotischen Hauses klappern jetzt nicht mehr.

Die Fördermittel stammen aus dem Staatskirchenvertrag, der Landeskirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz, dem Kirchenkreis Niederlausitz und der Kirchengemeinde Groß Mehßow. Ohne die Kollekten und die vielen Helfer wie Carola Kuba sei das Projekt nicht umsetzbar gewesen, sagt Schubert.

Kathrin Schubert, die seit 20 als Pfarrerin arbeitet, hat deshalb für den Sonntag, 20. Januar, einen Festgottesdienst geplant. Hier will sie den Firmen, die "sehr gut zusammengearbeitet" haben sollen, Danke sagen.

jag

Lausitzer Rundschau vom 10. Januar 2013

   Zur Artikelübersicht