Ziffernblätter montiert

Förderverein zum Wiederaufbau der Turmspitze löst sich auf

WITTENBERGE - Nachdem in die Kirchturmspitze der Katholische Kirche in Wittenberge am 16. Oktober vergangenen Jahres das Uhrwerk in die Spitze eingebaut und ein Ziffernblatt inklusive der Zeiger montiert wurden, kamen gestern die restlichen drei Zifferblätter mitsamt ihrer Zeiger und Uhrwerke hinzu. "Zu Jahresanfang waren noch Mittel aus Spenden vom Vorjahr vorhanden", berichtete der Vorsitzende des Fördervereins zum Wiederaufbau der Turmspitze der Katholischen Kirche Wittenberge, Günther Mikolasch. Nach einem weiteren Spendenaufruf im zweiten Quartal dieses Jahres hatte der Förderverein das Geld für zwei Ziffernblätter zusammen. Hinzu kamen noch Spenden von innen und außen. So kamen von der Sparkasse Prignitz 1000 Euro und von Elmar Habenicht 2500 Euro.

Rund 11000 Euro kosteten die restlichen drei Ziffernblätter inklusive dem Zubehör, 18 000 Euro die komplette Uhrenanlage mit Mutteruhrwerk und Glockenwerk. 1,5 Meter misst jedes 25 Kilogramm schwere Ziffernblatt im Durchmesser. Gefertigt wurde es aus Kupfer. Die Oberfläche ist schwarz lackiert. Die römischen Ziffern und die Zeiger sind mit 43 Dreiviertel Karat Blattgold verziert. Angefertigt und montiert hat es der Uhrmachermeister Günther Haut aus Seehausen (Altmark). Rund 100 000 Euro sammelte der Verein zum Wiederaufbau der Kirchturmspitze. Das restliche Geld zu den benötigten 160 000 Euro kam vom Land Brandenburg und der Bonifatiuskirche. "Es war gut für uns, dass Prominente wie Udo Schenk mitgeholfen haben, Spenden zu sammeln. Die Arbeit des Förderverein ist damit getan und so wird er zum 30. Juni aufgelöst", sagte Mikolasch. Der Verein hat 36 Mitglieder. (jew)

Märkische Allgemeine vom 14. Mai 2013

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