Ahlsdorfer Kirche aufs Dach gestiegen

Baufortschritt nicht zu übersehen / Sanierungsschwerpunkt ist momentan die Außenhülle

AHLSDORF Schwerpunkt der gegenwärtigen Sanierungsarbeiten an der Ahlsdorfer Kirche ist die Außenhülle. Dach, Fassade und Fenster stehen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt. Die beteiligten Gewerke stecken alle voll in der Arbeit.

Uwe Kamchen, Zimmerergeselle bei der Falkenberger Baufirma KNH, bei Ausbesserungen am Kirchendachstuhl.
Foto: sk

Zu tun bleibt viel. Bis Juli sollen die Maurer- und Putzarbeiten abgeschlossen sein. Danach würde die Neueindeckung des Kirchenschiffdachs folgen, erläutert Kai Misera vom Planungsbüro Angelis & Partner, das die über drei Jahre gestreckte Sanierung der Ahlsdorfer Kirche betreut. Zum Abschluss wird geputzt. "Mit einem Ockerton", macht der Planer auf eine deutliche Veränderung zum bisherigen Erscheinungsbild des Gotteshauses aufmerksam.

Parallel zu den jetzt schon laufenden Arbeiten sind die Tischler gefragt. Sie kümmern sich um die Rahmenkonstruktionen der Kirchenfenster. Auch die historischen Bleiglasfenster selbst werden bei der Gelegenheit gleich mit aufgearbeitet. Sie befinden sich gegenwärtig in der Hand von Spezialisten.

"Ende Oktober ist Ziel, mit den Außenarbeiten fertig zu sein", berichtet Misera. Ein Ende der Arbeiten an der Ahlsdorfer Kirche bedeute dies aber noch nicht, denn "danach geht es gleich im Innenbereich weiter". Zuerst müsse Stabilität im Kirchenschiff geschaffen werden. Zuganker und Verspannungen sollen für diese sorgen. Dann folgen bis März 2014 die Innenarbeiten.

Sylvia Kunze

Lausitzer Rundschau vom 14. Juni 2013

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