Deutscher Preis für Denkmalschutz 2013

Höchste Ehre für Rettung alter Kirchen

Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz in Dresden werden mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz 2013 ausgezeichnet. Dies ist in der Bundesrepublik die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes.

Dorfkirche des Monats April: die Dorfkirche Brodowin (Barnim).
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Brodowin

Berlin/Dresden/Bonn. Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz in Dresden werden mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz 2013 ausgezeichnet. Die in der Bundesrepublik höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes wird den insgesamt zehn Preisträgern in vier Kategorien am 28. Oktober bei einer Festveranstaltung im Museum für Kommunikation in Berlin übergeben, kündigte das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz am Dienstag in Bonn an.

Der Förderkreis Alte Kirchen werde für sein herausragendes Engagement für gefährdete Dorfkirchen geehrt, heißt es. Jeden Monat stellt der Förderkreis eine Kirche in Brandenburg vor, erzählt über die Geschichte und die aktuellen Probleme des Baus. Aktuelle "Dorfkirche des Monats" ist die in Hermsdorf bei Ruhland (Oberspreewald-Lausitz).

Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz bekomme den Preis für sein beispielhaftes Engagement beim Schutz archäologischer Denkmale in Sachsen durch Umwandlung in Öko-Flächen.

In der Kategorie Journalistenpreis werden unter anderem Jürgen Gressel-Hichert vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) für seine Radio-Dokumentation "Gaslaternen vor dem Aus" und der freie Berliner Autor Andreas Sawall für seinen Beitrag über "Die verschwundene Mauer" geehrt. Den Internetpreis erhält das Münchner denkmalnetzbayern.de. epd

Märkische Allgemeine vom 20. August 2013

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