"Kirche als Mittelpunkt des dörflichen Lebens"

Kuschkower feiern die Sanierung ihres Gotteshauses

KUSCHKOW Die evangelische Kirche in Kuschkow (Märkische Heide) war am Sonntagnachmittag gut besucht. Anlass war der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Gotteshaus, der mit einem Konzert gefeiert wurde. Die Zukunft des Gebäudes ist zumindest für die nächsten Generationen gesichert.

Mit einem Sektempfang, aber auch mit Dankesworten und einem Konzert wurde der Abschluss der Kirchensanierung in Kuschkow (Märkische Heide) am Sonntagnachmittag gefeiert.
Foto: Staindl/asd1

Ihre Kirche liegt den Kuschkowern am Herzen. Sie haben sich während der vergangenen Monate mit Geld und Handarbeit an den Sanierungsarbeiten beteiligt. "Selbstverständlich ist das nicht", sagt Thomas Köhler. Der Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz freute sich mit den Mitgliedern der Kirchengemeinde Krugau-Kuschkow über das sanierte Gotteshaus.

195 000 Euro wurden in das Gebäude investiert, wie Thomas Schulz sagt. Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats (GKR) erklärte auch, woher das Geld kommt. Das Land Brandenburg habe sich mit 90 000 Euro, die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der evangelische Kirchenkreis Niederlausitz jeweils mit 25 000 Euro beteiligt. Kirchenstiftung, Kreisdenkmalpflege, Mittelbrandenburgische Sparkasse, Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz und zahlreiche weitere Förderer und Sponsoren haben das Projekt möglich gemacht, wie Thomas Schulz aufzählt.

Dankesworte vom Pfarrer

Feuchtigkeit hatte auch dem Innenraum der Kirche zugesetzt. Deshalb seien der Putz im Fensterbereich komplett runtergenommen, die Fenster aufgearbeitet, die Kirchendecke zurückgeschnitten worden, um eine bessere Belüftung zu gewährleisten. Zudem hat der Innenraum einen neuen Anstrich. Auch das Kreuz auf dem Turm wurde erneuert. "Schön, dass das Bauwerk für Generationen gesichert ist", sagt Lothar Treder-Schmidt vom Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz. "Durch die Sanierung wurde ein kostbares Erbe bewahrt." Er wünschte sich, "dass die Kirche nicht nur in der Mitte des Dorfs, sondern auch im Mittelpunkt des dörflichen Lebens in Kuschkow steht, etwa für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird".

Konzert polnischer Künstler

Am Sonntag gaben die polnischen Künstler Marek Toporowski und Irmina Obonska ein Konzert. Der Verein Großräschener Orgelkonzerte und die Kirchengemeinde Krugau-Kuschkow haben das Konzert veranstaltet. Dieter Freihoff (SPD) hat es finanziell unterstützt. "Das ist das Mindeste, was wir als Kommune leisten können", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Märkische Heide. "Die Kuschkokönnen stolz darauf sein, die Sanierung geschafft zu haben."

Andreas Staindl / asd1

Lausitzer Rundschau vom 27. Mai 2014

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