Ahlsdorfer Kirche wieder eingeweiht

Ende der dreijährigen umfangreichen Sicherung und Sanierung war ein Fest wert

AHLSDORF Nach dreijähriger Bauzeit ist im Sommer die kleine Ahlsdorfer Kirche wieder eingeweiht worden. Die Decke über dem Altar war heruntergebrochen deshalb musste dringend gehandelt werden.

Beim Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Ahlsdorfer Kirche.
Foto: gzn1

Die Sanierung, für die von öffentlichen, kirchlichen und privaten Geldgebern 700 000 Euro ausgegeben wurden, betraf nicht nur den Innenraum, sondern auch die Außenhaut. Dort begannen die Arbeiten. Das Dach stand dabei insbesondere im Mittelpunkt, später auch die Fassade.

2013 konnten die Arbeiten an der Dachkonstruktion beendet werden. Ebenfalls abgeschlossen wurden die Tätigkeiten an den Fassaden. Im Kirchenschiff waren die Putzergänzungen an den Wandflächen erledigt.

Im Bereich der Sockelflächen folgten zu Beginn des Jahres die Reparaturen. Extra Augenmerk lag auf der Instandsetzung und dem Erhalt der besonders schönen Stuckdecke. Notwendige Sicherungsarbeiten wurden in Abstimmung mit den beteiligten Fachämtern und Restauratoren durchgeführt. Daran schlossen sich die Malerarbeiten und nötigen restauratorische Tätigkeiten an.

Anfang September wurde dann mit einem Festgottesdienst die Wiedereinweihung des im 14. Jahrhunderts aus Feldsteinen erbauten Gotteshauses gefeiert, das in die Kirchenstraße Elbe-Elster integriert ist. Viele Gäste kamen, so auch Propst Siegfried Kasparick aus Wittenberg, dessen Vater von 1954 bis 1968 Pfarrer in Schönewalde war.

Nach dem Gottesdienst folgten die Gäste der Einladung der Kirchengemeinde, an der großen Kaffeetafel in der Festscheune Platz zu nehmen. Die Ausstellung von Gerhard Zwanzig zur Geschichte der Ahlsdorfer Kirche fand große Aufmerksamkeit. Und Pfarrer Homa zeigte einen Lichtbildervortrag, in dem vom Unglückstag angefangen alle Arbeiten sorgsam dokumentiert waren.

red/sk

Lausitzer Rundschau vom 31. Dezember 2014

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