Bauarbeiter an Falkenberger Kirche

Cornelia Link

Falkenberg (MOZ) Die Sanierung der kleinen Dorfkirche in Falkenberg geht voran. Angerückt sind Fachleute, die sich um die Gestaltung der Außenhaut des Gotteshauses kümmern.

Schwitzen unterm Kirchturm: Dachdecker und Fassaden-Restaurateure arbeiten am Gotteshaus in Falkenberg
© Cornelia Link

Schon seit Jahren zieht sich die Restaurierung des spätgotischen Feldsteinbaus hin. Der Dachturm mit Schwefelhaube und Laterne aus dem 18. Jahrhundert musste erst wegen Einsturzgefahr gesperrt und sogar abgehoben werden, bis er frisch saniert mit Schieferdach und beiden Glocken wieder zurückkehrte. Mit einem weißen Anstrich leuchtet der Turm seither über die Dorfgrenzen hinaus.

2014 waren Bauarbeiter ebenfalls rege am Werk, beseitigten viel Schwamm in der Mauerkrone und restaurierten das Gebälk. Seit Herbst war das Gotteshaus dank einer Folie auf dem Dach wieder nutzbar. Nun ist das Haus wieder eingerüstet und beginnen Fachleute der Firma Hase (Demnitz) mit dem Dachdecken.

An der Fassade sind aktuell zusätzlich die Restaurateure der Angermünder Firma Huhnholz zugange, die im Vorjahr schon die Steinhöfeler Kirche sanierten. "Wir gestalten gerade die Außenfassade neu", sagt René Schmidt und bringt Putz auf. Die Schicht werde aber nur so dick aufgetragen, dass man auch weiterhin die Feldsteine darunter wellig erahnen kann. "So wie die Kirchenfassade auch einst aussah." In dieser Woche geht es ans Ausmauern der Pfeiler am Kirchenschiff, was die Bauarbeiter noch drei Wochen beschäftigen wird. Solange es geht, will man laut Schmidt das gute Wetter ausnutzen. Danach gebe es im Innern noch Arbeit mit dem Fußboden und dem Innenanstrich. "Sechs bis acht Wochen werden die Bauarbeiten noch dauern."

Über den Sommer gibt es daher auch keine Gottesdienste. Ausweichen sollen die Kirchgänger auf die Gotteshäuser in Berkenbrück und Demnitz. Aufgeteilt hat die evangelische Kirchengemeinde auch ihre regelmäßigen Veranstaltungen - der Gemeindekreis trifft sich beim Gemeindekirchenrats-Vorsitzenden Albrecht von Alvensleben in Falkenberg, die Jugend im Gemeindehaus in Demnitz. Ansprechpartnerin für Falkenberg ist aber auch die neue Pfarrerin Rahel Rietzl, erreichbar unter Telefon 033603 129002.

Märkische Onlinezeitung vom 07. Juli 2015

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