Neue Farbe für Decke, Empore und Altar

Gulbener Kirche erstrahlt zu Weihnachten in neuem Glanz

GULBEN Die kleine Kirche von Gulben erstrahlt zu Weihnachten in neuem Glanz. In den vergangenen zwei Monaten sind hier umfangreiche Restaurierungsarbeiten bewältigt worden.

Heiko Noack und Silvia Hessel bei den abschließenden Restaurationsarbeiten in der Gulbener Kirche.
Foto: Hirche/jul1

Die Empore und der Altar sind ausgebessert worden und haben einen neuen Farbanstrich bekommen. Die Risse in der Decke sind verschwunden, die Decke ist jetzt hellweiß. Die Säulen sind nach dem Original neu gestrichen worden. "Das war für uns eine interessante Arbeit, wir hatten ganz schön zu tun", ist von Wolfgang Christoph, Heiko Noack und Silvia Hessel zu erfahren. Die drei haben im Auftrag von Diplomrestauratorin Evelin Waldmann aus Nexdorf /Elbe-Elster hier gearbeitet.

Bereits 1623 soll an dieser Stelle eine Kirche gestanden haben. Das jetzige Gebäude wurde im Jahre 1798 im Stil des bäuerlichen Barock anstelle eines baufälligen Vorgängerbaues errichtet. Zuständig für die Kirche war der auf dem Gut lebende Kirchenpatron Herr von Pannwitz. Der Altar, die Kanzel und das Taufbecken stammen aus dem Vorgängerbau. Hinter der Kirche befindet sich ein kleiner Gutsfriedhof auf dem Angehörige der Familie des Heinrich von Kleist begraben sind. Die Außenhülle wurde bereits in den vorangegangenen Jahren saniert. Jetzt ist auch das Innere wieder auf Vordermann gebracht. Mit dem Weihnachtsgottesdienst werden die Arbeiten abgeschlossen.

Am heiligen Abend gibt es um 16.30 Uhr einen Gottesdienst mit Krippenspiel und am zweiten Weihnachtsfeiertag findet um 11 Uhr ein Gottesdienst statt. "Ich bin sehr froh, dass die Arbeiten fast abgeschlossen werden konnten. Die Kirche ist sehr schön geworden", sagt der zuständige Pfarrer Klaus Natho. Ab 11. Januar sollen die Lampen noch erneuert werden und es gibt noch einige kleine Stellen, die restauriert werden müssen. Bis zum 20. Februar ist dann alles fertig.

Marion Hirche/jul1

Lausitzer Rundschau vom 18. Dezember 2015

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