Bank übergibt Geld für Kirchendach

An der Kirche in Schönfeld bröckelt es gewaltig. Rund 600 000 Euro sind nötig, um das Gotteshaus zu sanieren.

  
Das Kirchenach ist marode
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Martin Polle, Jan Meese, Almut Schimkat und Norbert Dittmann freuten sich gemeinsam über die Zuwendung.
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Die Orgel, 1878 von Barnim Grünberg aus Stettin, wurde nach 1945 zerstört. Das Orgelprospekt in Form der Tudorgotik blieb jedoch bis heute erhalten.
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Freunde herrschte in Schönfeld, Gemeinde Tantow, als Vertreter der VR-Bank 20 000 Euro für die Dachsanierung der Kirche an Pastorin Almuth Schimkat überreichten. Die Summe setzt sich zu 80 Prozent aus Mitteln der VR-Stiftung Norddeutschland und zu 20 Prozent aus Eigenmitteln der Volksbank zusammen. „In jedes Dorf gehört eine gute Kirche. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, damit das Gesamtwerk gelingen kann“, erläuterte Martin Polle, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Uckermark-Randow eG.

Notwendig sind die Sanierung der Außenfassade, des Daches und des Turms. Insgesamt werden über 600 000 Euro benötigt, die zu einem Großteil aus deutschlandweiten Förder- und Stiftungsmitteln finanziert werden oder beantragt sind. Die Sanierung soll spätestens 2018 beginnen. Die VR-Stiftung hatte in der Vergangenheit schon Geld für die Glocken im Kirchturm zur Verfügung gestellt.

Nordkurier vom 19. September 2017

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