Richtlinie zur Vergabe von Zuwendungen

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Präambel

Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. (FAK) handelt gemeinnützig und unabhängig. Die von ihm eingeworbenen Spenden reicht er im Interesse des Gemeinwohls und im Sinne seiner in der Satzung formulierten Ziele weiter.

1.   Grundsätze

1.1  Der FAK unterstützt im Rahmen seiner Satzung die Erhaltung und Wiederherstellung alter gefährdeter Kirchen sowie ihrer ortsbildprägenden Umgebung im Land Brandenburg und im Zuständigkeitsbereich der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Er fördert insbesondere Dorfkirchen sowie deren Ausstattung und handelt im Sinne der zuständigen Denkmalschutzgesetze. Er unterstützt darüber hinaus die Instandhaltung und die angemessene Nutzung alter Kirchen und die Vernetzung mit anderen diese Nutzung fördernden Kulturträgern.

1.2  Über eine Zuwendung und deren Höhe entscheidet der Vorstand des FAK nach Maßgabe der ihm jeweils zur Verfügung stehenden Finanzmittel.

1.3  Der Antragsteller ist verpflichtet nachzuweisen, dass er weitere Möglichkeiten zur Beschaffung von Zuwendungen und Eigenmitteln ausgeschöpft hat.

1.4  Die Förderung erfolgt nach Möglichkeit regional ausgewogen.

2.   Gegenstand der Zuwendung

2.1  Gefördert werden alle Maßnahmen, die zur Sicherung, Erhaltung, Instandsetzung und nachhaltigen Nutzung von Kirchengebäuden dienen.

2.2  Berücksichtigt werden dabei insbesondere:

2.3  Besondere Berücksichtigung finden Ko-Finanzierungen zur Einwerbung bzw. zur Aktivierung weiterer Spenden und Fördermittel.

3.   Voraussetzungen für eine Zuwendung

3.1  Antragsberechtigt ist der jeweilige Eigentümer des Denkmals bzw. eine von ihm bevollmächtigte juristische Person (Kirchengemeinde, Förderverein, Kommune).

3.2  In jedem Fall sind die zuständigen Denkmalschutzgesetze zu beachten.

4.   Antragsverfahren

4.1  Anträge sind über die Postadresse der Geschäftsstelle schriftlich an den Vorstand des FAK zu richten.

4.2  Dem Antrag sind beizufügen:

4.3  Anträge auf Zuwendungen können ohne Einhaltung von Fristen jederzeit an den Vorstand des FAK gestellt werden.

4.4  Über die Gewährung beantragter Zuwendungen und ihre Höhe entscheidet der Vorstand des FAK mehrmals jährlich nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel.

5.   Mitteilung an den Antragsteller

5.1  Die Mitteilung an den Antragsteller erfolgt nach Beschluss des Vorstands unmittelbar und schriftlich durch den Geschäftsführer oder den zuständigen Regionalbetreuer des FAK.

6.   Auszahlung der Zuschüsse und Mitteilungspflicht des Zuwendungsempfängers

6.1  Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt nach formloser Mitteilung des Empfängers über die gesicherte Gesamtfinanzierung und über den unmittelbar bevorstehenden Beginn der geförderten Maßnahme auf das Konto des Zuwendungsempfängers.

6.2  Der Zuwendungsempfänger hat dem Vorstand des FAK spätestens sechs Monate nach Abschluss der geförderten Maßnahme unaufgefordert schriftlich die ordnungsgemäße Verwendung der Zuwendung mitzuteilen.

7.   Rückforderung der Zuwendung

7.1  Die Zuwendung kann ganz oder teilweise zurückgefordert werden, wenn

8.   Inkrafttreten

8.1  Diese Richtlinie tritt am 16. September 2015 durch Beschluss des Vorstands in Kraft. Sie wird auf der Internetseite des FAK (www.altekirchen.de) veröffentlicht und ist dort jederzeit einsehbar.

Im Auftrag des Vorstands


gez.: Wolf-Dietrich Meyer-Rathgez.: Bernd Janowski
(Mitglied des Vorstands)(Geschäftsführer)

Berlin, 16. September 2015