01.03.2021  –  Evangelischer Pressedienst

Bislang 14.000 Euro für Renaissancealtar in der Uckermark

Potsdam (epd). Für die Restaurierung des Renaissancealtar in der Dorfkirche von Schönfeld (Kreis Uckermark) sind im Rahmen der Spendenaktion „Vergessene Kunstwerke“ seit vergangenem Dezember 14.000 Euro zusammengekommen. Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) erklärte am 28. Februar in Potsdam, das Zwischenergebnis mache Mut. Damit sei bereits die Hälfte des benötigten Betrages zusammen.

„Ein Blick auf den Altar zeigt, dass er was Besonderes ist: Plastische Figuren, knallige Farben, dramatische Posen“, so Schüle: „In Zeiten, in denen es keine Netflix-Serien gab, hat der Altar Bilder transportiert und Geschichten erzählt.“ Gemeinsam mit dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, und mit Bernd Janowski vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg warb Schüle für weitere Spenden für die Aktion „Vergessene Kunstwerke“.

Stäblein betonte, gerade im ländlichen Raum seien Dorfkirchen wichtige Ankerpunkte: „Sie bieten Raum für Spiritualität, hier können wir Gott nahe sein.“ Viele Lebensgeschichten hätten hier ihren Anfang gefunden. Janowski sagte, Ziel sei es, neben der Einwerbung von Spenden das Bewusstsein für das reichhaltige Kulturerbe in den mehr als 1.500 märkischen Kirchengebäuden zu schärfen.

Die evangelische Dorfkirche Schönfeld wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Feldsteinkirche errichtet. Der hölzerne Altar stammt aus dem 17. Jahrhundert. Wegen erheblicher Verschmutzungen, abgeplatzten Malschichten und Substanzverlusten muss er dringend restauriert werden.

Evangelischer Pressedienst, 01.03.2021
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