22.12.2018  –  Märkische Allgemeine

Heiligabend in der Dankeskirche Halbe

Halbe

Heiligabend in der Dankeskirche

Die Halber können nun wieder in das frisch sanierte Gotteshaus. Einige Restarbeiten stehen noch aus, aber der Weihnachtsgottesdienst kann wie geplant stattfinden.

Im Frühjahr ist der gesamte Komplex eingerüstet worden, um Dach und Fassade sanieren zu können.
Quelle: Karen Grunow

Halbe Wenn am Montag die Halber um 15.30 Uhr zum weihnachtlichen Gottesdienst zu ihrer Kirche kommen, werden die Pforten des Gebäudes zum ersten Mal seit Monaten wieder weit geöffnet sein: Wie erhofft kann der Heiligabend in der in diesem Jahr umfangreich sanierten Dankeskirche stattfinden. Der zuständige Architekt Matthias Reckers war von Beginn an zuversichtlich, dass das klappen wird. Im April, gleich nach Ostern, waren die Gerüste für die Dach- und die Fassadensanierung aufgebaut worden. Nun strahlt der gesamte Komplex, zu dem auch das angegliederte evangelische Freizeitheim gehört, in sanftem Ockergelb.

Der Sockel aber ist noch nicht ganz fertig, auch im Inneren stehen noch ein paar Malerarbeiten an, die Orgel ist ebenfalls noch nicht wieder eingebaut. Wie Friedhelm Blumes vom Förderverein Dankeskirche berichtet, werde der offizielle Abschluss der Arbeiten dann im späteren Frühjahr gefeiert werden. Den regen Mitgliedern des Vereins ist es zu danken, dass das 1914 eingeweihte Gotteshaus saniert werden konnte; allein 530 000 Euro Fördermittel aus dem EU-Programm Leader konnten akquiriert werden.

Von Karen Grunow

Märkische Allgemeine, 22.12.2018