02.10.2019  –  Lausitzer Rundschau

Katharinenkirche in Nehesdorf ist wieder ein Schmuckstück

Baubeauftragter Christian Matthias Rosenow (links) mit Pfarrerin Uta Wendel und Wolfgang Peking vom Gemeindekirchenrat laden zum Festgottesdienst am Sonntag in der Katharinenkirche in Nehesdorf ein. FOTO: Ev. Kirchenkreis Niederlausitz / Franziska Dorn

Am Sonntag findet zum Abschluss der Sanierung ein Festgottesdienst statt. Von Franziska Dorn

Mit einem festlichen Gottesdienst soll am Sonntag, 6. Oktober, die fertig sanierte evangelische Katharinenkirche in Finsterwalde gefeiert werden. Kirchenschiff und Turm des 800 Jahre alten Gotteshauses sind seit 2016 in zwei Bauabschnitten saniert worden. 

Rund 250 000 Euro flossen in ein neues Dach, den Dachstuhl, die Fassade und eine Holzverschalung. Manche Notreparatur aus alten Zeiten konnte behoben werden, innen strahlt ein frisches Weiß von den Wänden. „Der Schimmelpilz hat dem Gebäude mächtig zugesetzt. Die Sanierung war dringend notwendig. Froh sind wir, dass wir für die Bauarbeiten Firmen aus der Region gewinnen konnten“, informiert Christian-Matthias Rosenow, Baubeauftragter des Kirchenkreises Niederlausitz. 

Etwa 250 Christen aus dem Finsterwalde Süden haben in der kleinen Katharinenkirche ihre geistliche Heimat. Zweimal im Monat findet hier ein Gottesdienst statt. 

Über die Frischekur freuen sich aber auch die Besucher des umliegenden Friedhofs, wie Wolfgang Peking vom Gemeindekirchenrat feststellt. „Immer wieder sprechen mich Friedhofsbesucher auf unsere schmucke neue Kirche an. Die neue Lärchenholzverschalung am Turm fällt besonders auf“, sagt er. Pfarrerin Uta Wendel, die erst seit etwa einem Jahr in der Katharinenkirchengemeinde zuständig ist, dankt namentlich Pfarrer Markus Herrbruck und dem Bauleiter Ronny Behrendt, bei denen bis dahin die Fäden für die Bauarbeiten zusammenliefen. 

Ihren Dank spricht sie auch den Geldgebern aus, ohne die eine so umfangreiche Baumaßnahme nicht zu stemmen gewesen wäre. Fördermittel reichten das Land Brandenburg, die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler im Land Brandenburg, die evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Kirchenkreis Niederlausitz aus. 

Zum Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr werden viele Gäste erwartet. Die Predigt hält Superintendent Thomas Köhler. Für die musikalische Begleitung sorgen die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Trinitatiskirchengemeinde und Hanna Ziegler an der Orgel. Im Anschluss sind die Gäste zu einem Imbiss im Gemeindehaus in der Pestalozzistraße eingeladen.

Lausitzer Rundschau, 02.10.2019
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