Kirche Grünberg nach Bau wieder eingeweiht

Gemeinde dankt allen Mitwirkenden und Spendern

Grünberg (kw). Nach einer zweijährigen Bau-, Sanierungs- und Restaurierungsphase und einem Kostenaufwand von etwa 400 000 Euro wurde die in ihrer Form einzigartige kleine Kirche in Grünberg feierlich zur Nutzung übergeben.

Zahlreiche Gläubige und viele Gäste aus nah und fern füllten das Kirchenschiff bis auf den letzten Platz. Superintendent Müller-Zetzsche hielt im Beisein von Pfarrer Werdin aus Angermünde und Pastorin Metzmacher aus Prenzlau die Einweihungspredigt.

Darin wies er ausgehend von einer biblischen Geschichte einprägsam und bildhaft auf die Bestimmung des kleinen Grünberger Sakralbaues, als eine Stätte des Zusammenfindens, als Ort der Erbauung und des Geschichtenerzählens hin.

In die Freude zum Neugeschaffenen stimmten neben der Pastorin Metzmacher, die allen Mitwirkenden, Organisatoren, Bauleuten und Spendern Dank sagte, unter anderem auch die Kirchenratsvorsitzende Helga Schmidt ein. Sie wies noch auf eine Spende von 1560 Euro für die Heizung hin, deren Einbau, wie auch die Herrichtung des Kirchengestühls einen Tag vor der Einweihung abgeschlossen werden konnte.

Ortsbürgermeister Reiss und Bürgermeisterin Gisela Müllenhagen aus Brüssow, die in dem Engagement vieler Einwohner für den Bau ein Zusammenwachsen der weltlichen und kirchlichen Gemeinde sahen, könnten sich vorstellen, dass diese Räumlichkeiten auch für anspruchsvolle kulturelle Angebote weltlicher Art Bedeutung gewinnen können. Sie würden dem Ort sehr gut zu Gesicht steht.

Auch Joachim Bensing von der Denkmalpflege GmbH steht die Freude über die gelungene Arbeit im Gesicht. "Es bleibt zu hoffen", sagte er, "dass dieses wieder hergerichtete Baudenkmal von allen angenommen, genutzt und gepflegt wird."

Die Einweihungsfeier wurde durch den Brüssower Posaunenchor kulturell umrahmt.

 

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