Heilandskapelle erhält saniertes Dach zurück

 Heilandskapelle
 Großbildansicht

Die inzwischen 90 Jahre alte Russische Holzkirche am Klingetaler Eichenweg, auch Heilandskapelle genannt, bekam Dienstagvormittag ihr saniertes Dach mit Holzkreuz und den berühmten Drachenköpfen zurück. Die Frankfurter Baufirma Koga hatte den zwei Tonnen schweren Dachstuhl im Kirchgarten saniert und transportierte ihn nun mit einem 30-Meter-Kran millimetergenau auf den angestammten Platz. Koga-Geschäftsführer Günter Gast, der in der Heimkehrsiedlung wohnt, bestätigte nach erfolgreicher Arbeit: "Der Dachstuhl war von Holzwürmern arg zerfressen."

Nicht nur Anwohner Heinz Kuhnke - zugleich Mitglied des Fördervereins Heilandskapelle - freute sich gestern, dass es mit dem Baudenkmal in der Heimkehrsiedlung weiter vorangeht. Der Förderverein gründete sich im April 2001 und hat bisher schon 7000 Euro für die Sanierung des 1914/15 von russischen Kriegsgefangenen gebauten Gotteshauses gesammelt. Ziel des Vereins ist, dass Ostern 2005 übers Klingetal wieder die Glocken läuten.

   Zur Artikelübersicht