Gollmitz beteiligt sich an "Offene Kirchen"

Gollmitz (ms.) An der diesjährigen Aktion "Offene Kirchen" des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg nehmen auch 28 Gotteshäuser der Uckermark teil. 2000 nach dem Vorbild der schwedischen Kirche aus der Taufe gehoben und von der Robert Bosch-Stiftung mit auf den Weg gebracht, hat sich die Initiative fast zum Selbstläufer entrwickelt, freut sich Geschäftsführer Bernd Janowski. Davon zeugt auch die bisher höchste Anzahl von Teilnehmern – in rund 250 Kirchen wird das von Vorstandsmitglied Thomas Raschke entworfene Schild zum Besuch einladen.

In der Uckermark öffnen sich neben solch gewaltigen Bauwerken wie der Prenzlauer Nikolaikirche vor allem die Dorfkirchen von A wie Alt Placht bis T wie Thomsdorf. In Gollmitz freut sich Jürgen von Chamier, Vorsitzender des Freundeskreises Wehrkirche Gollmitz e.V. auf die Besucher. "Wir beteiligen uns erstmals an der Aktion. Nach Jahren der Sanierung können wir die Kirche nun auch vorzeigen." Und der Bau aus dem 13. Jahrhundert, der nach seiner "Stilllegung" vollständig ausgeräumt worden war, hat etwas ganz Besonderes. Zwei "Weihekreuze", die beim Weißen des Innenraumes entdeckt wurden. Dabei handele es sich um Symbole, die von der Kirchgemeinde nach Sanierungen aufgetragen werden., erläutert von Chamier. Mitte Juni sollen auch die neuen Altarfenster eingeweiht werden, die vom Glaskünstler Werner Kothe in einer eigenen Schmelztechnik entworfen und hergestellt worden sind.

Besucher erhalten den Schlüssel bei Ingrid Schubert, Tel. (03 98 52) 4 43 oder Jürgen von Chamier, Tel.: 4 25.


 
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