Förderung für Gotteshaus

Ministerin Johanna Wanka (CDU) besuchte Bardenitz und übergab Scheck

THOMAS WACHS

BARDENITZ Über einen Förderscheck in Höhe von 54 000 Euro kann sich die Kirchengemeinde Bardenitz freuen. Ihr hat Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Johanna Wanka (CDU), gestern diese Summe symbolisch bei einem Besuch in dem Treuenbrietzener Ortsteil übergeben.

Das Geld wird eingesetzt, um die historische Dorfkirche zu Bardenitz im ersten Bauabschnitt für insgesamt 108 000 Euro zu sanieren, sagte Roswitha Briese, die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Vorgesehen sind dafür drei Bauabschnitte, die innerhalb von drei Jahren abgearbeitet werden sollen. Der Kirchengemeinde war es gelungen, das Vorhaben in den so genannten Staatskirchenvertrag aufnehmen zu lassen, erläutert Briese. Somit trägt das Land Brandenburg 50 Prozent der Kosten. 20 Prozent übernimmt die Landeskirche. Den Rest von 30 Prozent teilen sich der Kirchenkreis Niederer Fläming und die Kirchengemeinde. Zudem ist mit der Aufnahme in das Förderprogramm der Abschluss des Vorhabens gesichert.

Der Kirchenrat habe sich beim Antrag dafür bewusst für das zirka 1260 erbaute Gotteshaus in Bardenitz entschieden, "obwohl die Kirche im Gemeindeteil Pechüle älter und besonders durch ihren Altar durchaus auch wertvoller ist", sagt Roswitha Briese. "In Bardenitz ist aber einfach mehr zu tun".

Märkische Allgemeine vom 10. März 2007

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