Das Fachwerk duldet keine langen Phasen der Untätigkeit

Das Fachwerk und das viele Holz, das das Bild der Kleinrössener Kirche prägt, macht das Gotteshaus zu etwas Besonderem in der Region.

Das viele Holz verlangt immer wieder nach Überlebenshilfe 
Das viele Holz verlangt immer wieder nach Überlebenshilfe.

Kleinrössen. Das Fachwerk und das viele Holz, das das Bild der Kleinrössener Kirche prägt, macht das Gotteshaus zu etwas Besonderem in der Region. Gleichzeitig sorgen jedoch auch diese beiden Aspekte dafür, dass an das Idyll im Kirchbusch regelmäßig Hand angelegt werden muss, um es vor dem Verfall zu schützen. Es verlangt sozusagen regelmäßig nach einer Überlebenshilfe durchaus häufiger als dies vergleichsweise bei einem Gebäude, das aus festem Stein gemauert ist, der Fall wäre.

In der Kirchengemeinde hat man sich mit dieser Anforderung längst arrangiert. Was nicht heißt, dass damit automatisch immer für die nächsten Aufgaben das Geld bereitliegt. "Es ist jedes Mal aufs Neue ein Kraftakt, die benötigten Finanzmittel zusammenzubekommen", weiß Pfarrer Andreas Bechler.

Er weiß die Kirchengemeinde in seinen Bemühungen hinter sich. Die ist stolz auf ihr Kleinod, das mit seiner Beschaulichkeit regelmäßig viele Besucher anlockt. Die Musiknachmittage in den Sommermonaten haben sich ebenso etabliert wie der Fledermausgottesdienst am Weihnachtsabend. Zu später Abendstunde erhellen bei diesem hunderte Kerzen das Gotteshaus, das ganzjährig ohne Strom auskommen muss. Sk


Lausitzer Rundschau vom 14. Januar 2009

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