Jetzt kann gemauert und gesägt werden

Altlandsberg (rj) Der Zuwendungsbescheid für die Wiederherstellung des Wesendahler Kirchturms ist da! "Wir haben ihn in der vergangenen Woche vom Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Fürstenwalde zugeschickt bekommen", erklärte Bürgermeister Arno Jaeschke auf MOZ-Nachfrage. Auf Empfehlung der Fördermittelstelle sei vom Baubereich zuvor noch einmal ein veränderter Antrag eingereicht worden, um diesen an die nun herrschenden Gegebenheiten anzupassen.

Zwischenzeitlich hatte das Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Märkische Seen bereits signalisiert, dass mehrere beantragte LEADER-Projekte - darunter auch der Wesendahler Kirchturm - mit Förderung in diesem Jahr rechnen können. Immerhin hoffen Förderverein Kirche Wesendahl und Stadt inzwischen fast zwei Jahre auf eine solche Finanzspritze.

Genau 93 665,35 Euro gibt es aus den verschiedenen Fördertöpfen - darunter rund 70 000 Euro EU-Mittel, zirka 14 000 Euro Bundes- und gut 9000 Euro Landesmittel. Sie stellen 75 Prozent der Gesamtkosten dar, 25 Prozent müssen als Eigenmittel hinzukommen. Spätestens bis zum Jahresende 2011 soll das Geld in das Projekt investiert worden sein.

So lange aber will man in Wesendahl nicht warten. Es gilt, die Turmkrone wieder aufzumauern, das Turmdach und die Schallluken zu erneuern, eine Glockenanlage und eine Holztreppe einzubauen. Zum Turmfest am 11. September soll die Einweihung perfekt sein.

Märkische Oderzeitung vom 23. März 2010

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