Kleine Kirche in Reppinchen groß eingeweiht

 
Generalsuperintendentin Heilgard Asmus hielt die Predigt.
© E. Loth

Reppinchen (MZV) (lot) Nach fast zwei Jahren Renovierungsarbeiten erstrahlt die kleine Kirche in Reppinichen wieder in neuem Glanz. Etwa 54.000 Euro brachte die Kirchengemeinde dafür auf.

Die Wände wurden trockengelegt, Fußboden und Elektrik erneuert sowie die Klarglasfenster im Innenraum. Die Trockenlegung des Außengemäuers wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Unter Leitung des Architekturbüros ibs aus Hoppegarten nahm die Firma Gottschalk die baulichen Änderungen vor. Die Anpassung der Bänke und der neuen Fenster erfolgte durch die Firma Spatzier aus Wiesenburg. Zusätzlich wurden Stühle von der Seniorenresidenz Schmerwitz gespendet.

Am Reformationstag wurde die Kirche mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht. Zu Beginn wurden Kreuz, Bibel und Kerzenständer an ihren angestammten Platz gestellt. Letztere erstrahlten blitzblank - dank Willi Weigel. Er hat beide poliert, was alles kaum für möglich gehalten hatten. Zudem hatte er während der Renovierung die Schlüsselgewalt, oftmals standen die Arbeiter schon früh um 7.00 vor seiner Tür. Die kleine Kirche platzte aus allen Nähten, es gab kaum noch einen freien Platz. Viele Besucher aus umliegenden Gemeinden kamen, um die Predigt von Generalsuperintendentin Heilgard Asmus zu hören.

Sie sprach zum einen über die Luthersche Reformation, auf den anderen Seite würdigte sie den Umbau der Kirche. Dieser gestaltete sich nicht so einfach, wie gedacht. Es mussten Änderungen im Plan vorgenommen werden, da sich erst bei den Arbeiten das Ausmaß der Schäden herausstellte. Pfarrer Martin Zinkernagel hatte viel zu tun mit Anträgen und Behörden, aber letztendlich führte alles zu einem guten Ende. Zum Abschluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Zinkernagel allen Helfern mit einer Rose. Und um das Glück perfekt zu machen, krabbelte ein Marienkäfer seelenruhig über den neuen Boden.

Märkische Oderzeitung vom 02. November 2011

   Zur Artikelübersicht