Innenrenovierung der Kirche ist in greifbare Nähe gerückt

Von unserem Redaktionsmitglied Michaela Kumkar

Mit 80 000 Euro des Bundes können die Lychener bei der Realisierung eines dringenden Vorhabens rechnen.

Lychen. Wer würde sich nicht über Post dieser Art freuen? Der Bund fördert die dringend notwendige Innenraumsanierung der Lychener St. Johannes Kirche mit 80 000 Euro, informierte vor Kurzem Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, den CDU-Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann. Der Lychener ist Vorsitzender des Gemeindekirchenrates in seiner Heimatstadt. "Besonders Sorge macht uns die Decke im Hauptschiff unserer Kirche. Der Putz ist bereits lose, weil die Drähte der Schilfmatten, auf die er aufgebracht wurde, durchgerostet sind."

Um Abhilfe zu schaffen, müssen sie verschraubt und neu verputzt werden, so Architektin Sybille Stich, die die Kirche von vorhergehenden Bauabschnitten am Äußeren des Gotteshauses sehr genau kennt. "Für diese Arbeiten wird eine Rüstung notwendig sein, die sehr kostenaufwendig ist. Im Anschluss muss eine Innenrenovierung der Kirche erfolgen, einschließlich des Neuanstrichs von Bänken und Empore", lässt Henryk Wichmann wissen. Insgesamt seien für das Vorhaben 173 000 Euro veranschlagt. "Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Vorschlägen zur Förderung von Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms III zugestimmt hat", so Wichmann. Der Gemeindekirchenrat hofft nun, dass Kirchenkreis, Landeskirche und Landkreis zu ihren finanziellen Zusagen stehen, um die restlichen Gelder aufbringen zu können. "Wenn alles gut läuft, könnte im Frühjahr 2013 Baubeginn sein."

Uckermark Kurier vom 27. November 2012

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