Kirchturm wieder über Falkenberg

Falkenberg (MOZ) (LOS, bei Demnitz) Die Instandsetzung der Kirche ist seit dieser Woche ein weiteres Stück vorangekommen, denn der bislang danebenstehende Kirchturm wurde wieder aufgesetzt.

Aufgesetzt: Der Falkenberger Fachwerkturm mit seiner Holzkonstruktion ist wieder auf die Kirche zurückgekehrt
© Cornelia Link

Aufgrund von gravierenden Schäden an Mauerwerk, Putz und Holztragwerk hatte sich die Kirchengemeinde Demnitz - mithilfe vieler Förderer aus Land, Kreis, Stiftungen und privater Spender - schon 2010 entschlossen, die spätgotische Feldsteinkirche zu sanieren. 2011 wurde der einsturzgefährdete Turm (18. Jahrhundert) abgetragen und stand seither neben dem Gotteshaus. Seit August 2012 wurde an der inneren Fachwerkkonstruktion von Turm, Turmspitze, Glockenstuhl und Laterne gearbeitet. Dies ist nun abgeschlossen - denn Montag, in aller Frühe, rückte ein Kran an und hob die Fachwerkkonstruktion des Turmes mitsamt Haube und Wetterfahne wieder auf das Gotteshaus. Seitdem herrscht Ruhe auf der Baustelle.

"Jetzt kommen noch Maurer und Dachdecker", erklärte Albrecht von Alvensleben vom Kirchenältestenrat am Mittwoch. Dazwischen werden aber auch noch die Glocken - eine von 1515, die andere aus den 1920er-Jahren als Ersatz für die im Ersten Weltkrieg eingeschmolzene - wieder in den Turm gehoben. Bis Jahresende soll alles fertig sein. Anschließend, als vierter Bauabschnitt, soll noch die Dach-Sanierung über dem Kirchenschiff sowie die Instandsetzung des Innenraums und der Fassaden folgen.

Kirchenbesichtigungen sind möglich - Anmelden bei Familie Brandt (Tel. 033607 5530) oder Familie von Alvensleben (033607 414).

Märkische Oderzeitung vom 19. Juni 2013

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