26.08.2019  –  Märkische Allgemeine Zeitung

Live Sound Orchester gibt Konzert in Stavenow für einen guten Zweck

Das Live Sound Orchester der Kreismusikschule Prignitz gab in der Patronatskirche Stavenow ein Benefizkonzert. Die Spenden sollen für die Restaurierung des Taufbeckens eingesetzt werden.

Das Live Sound Orchester spielte in der Patronatskirche. Der Fußboden ist saniert. Quelle: Jens Wegner

Unser eigener Bürgermeister hat es nie hergeschafft. Er hat wohl Angst, die Decke könnte einstürzen”, sagte Reinhard Leber, Vorsitzender des Fördervereins Historisches Stavenow, als er neben den rund 60 erschienenen Gästen besonders PerlebergsBürgermeisterin Annett Jura begrüßte. „Ich werde ihm berichten”, versprach Annett Jura.

Am Sonntag gab es in der Patronatskirche Stavenow (Gemeinde Kardtädt) ein weiteres Benefizkonzert der Reihe Musikschulen öffnen Kirchen 2019. Diese Benefizkonzerte dienen dazu, Geld für anfallende Arbeiten an den Gotteshäusern zu sammeln. In der Stavenower Kirche ging es um die Restaurierung des Taufbeckens.

„Wir spielen hier jetzt schon zum dritten Mal. Das erste Mal haben wir noch auf dem Sandboden gesessen. Hinterher sahen wir aus wie geteert und gefedert”, scherzte Heiko Leu, Leiter des Live Sound Orchesters der Kreismusikschule Prignitz. „Hier tut sich was, wie man sieht”, meinte er angesichts des Fortschritts der Sanierungsarbeiten.

In gemütlicher Runde im Schatten der Linden genossen viele Gäste die Einladung zu Kaffee und Kuchen.Quelle: Jens Wegner

Aufgrund des Ausfalls eines Trompeters übernahm Heiko Leu dessen Part. Das Dirigat lag während dieses Konzert deshalb in den Händen von Gennadiy Lyssykh, Lehrer für E-Gitarre, Bass-Gitarre, Kontrabass und Musikalische Früherziehung.

Mit „Opus One”, einem Jazz-Standard von Tommy Dorsey aus dem Jahr 1943 begann der Reigen bunter Melodien. Mit „Girls from Ipanema” waren lateinamerikanische Rhythmen zu hören, bei „Born to be wild” von der Band Steppenwolf wurde es rockig. Bei „Happy Music” von James Last ließen sich die Gäste bereitwillig animieren, zu dem swingenden Rhythmen mitzuklatschen.

Dorit Henseler trat als Gesangssolistin auf

Soraya Damer und Tobias Schulz übernahmen die Moderation und führten durchs Programm. Dorit Henseler trat als Gesangssolistin auf. Am Schluss gab es begeisterten Applaus für die Musiker.

„Der Verein hat keine Mühen und Kosten gescheut und in drei Rosen investiert”, sagte Reinhard Leber am Ende und übergab sie an zwei Musikerinnen und einen Musiker. Er bedankte sich für das Konzert sowie für das Kommen der Besucher.

Im Anschluss wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen, das die Mitglieder des Fördervereins vorbereitet hatte. In gemütlicher Runde im Schatten der Linden genossen viele Gäste das Angebot.

Von Jens Wegner

Märkische Allgemeine Zeitung, 26.08.2019
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